Das Training ist bewusst zweistufig aufgebaut: Im Online-Halbtag klären die Teilnehmenden Ablauf und Spielregeln ihrer Disputation – entlang der eigenen Promotionsordnung –, lernen die besondere Präsentationslogik des Prüfungsvortrags kennen, entwickeln Storyline-Strategien für die eigene Forschung und systematisieren Fragetypen samt Antwortstrategien. Zwischen den Terminen bereitet jede:r den eigenen Kurzvortrag vor. Am Simulationstag in Präsenz wird dann ernst gemacht: Jede:r verteidigt die eigene Arbeit vor der Gruppe, die reihum als Prüfungskommission und als Beobachter:innen agiert – mit Videofeedback zur eigenen Wirkung.
Die Gruppe bleibt dabei bewusst klein: Maximal acht Personen, damit wirklich jede:r simuliert – und die interdisziplinäre Zusammensetzung ist kein Kompromiss, sondern Teil des Realismus, denn auch in echten Kommissionen sitzen fachfremde Mitglieder. Die kollegiale Atmosphäre bleibt geschützt; die wirklich harten Fragen übernimmt der Trainer selbst, angekündigt und kontrolliert. Wer tiefer in Vortragsgestaltung einsteigen möchte, findet im Workshop Wissenschaftliche Präsentationen das passende Vertiefungsformat.
Die Inhalte des Trainings sind konsequent übungsorientiert: kompakte Impulse im Online-Teil, dann Simulationen mit Rollenrotation, strukturiertem Feedback und Videoanalyse am Präsenztag.
Nach dem Workshop können die Teilnehmenden …