Workshopangebot

Disputationstraining: Die Verteidigung souverän meistern

Die Disputation ist ein eigenes Genre: Jahre der Forschung müssen in einen kurzen Vortrag und ein souveränes Prüfungsgespräch übersetzt werden. Das Training bereitet zweistufig vor – ein Online-Halbtag zu Ablauf, Vortragsdramaturgie und Antwortstrategien, dann ein Simulationstag in Präsenz, an dem jede:r die eigene Verteidigung mit Videofeedback durchspielt. In der kleinen Gruppe von maximal acht Personen gilt: Die schwierigste Prüfungsfrage soll im Training fallen, nicht in der Disputation.

Das Training ist bewusst zweistufig aufgebaut: Im Online-Halbtag klären die Teilnehmenden Ablauf und Spielregeln ihrer Disputation – entlang der eigenen Promotionsordnung –, lernen die besondere Präsentationslogik des Prüfungsvortrags kennen, entwickeln Storyline-Strategien für die eigene Forschung und systematisieren Fragetypen samt Antwortstrategien. Zwischen den Terminen bereitet jede:r den eigenen Kurzvortrag vor. Am Simulationstag in Präsenz wird dann ernst gemacht: Jede:r verteidigt die eigene Arbeit vor der Gruppe, die reihum als Prüfungskommission und als Beobachter:innen agiert – mit Videofeedback zur eigenen Wirkung.

Die Gruppe bleibt dabei bewusst klein: Maximal acht Personen, damit wirklich jede:r simuliert – und die interdisziplinäre Zusammensetzung ist kein Kompromiss, sondern Teil des Realismus, denn auch in echten Kommissionen sitzen fachfremde Mitglieder. Die kollegiale Atmosphäre bleibt geschützt; die wirklich harten Fragen übernimmt der Trainer selbst, angekündigt und kontrolliert. Wer tiefer in Vortragsgestaltung einsteigen möchte, findet im Workshop Wissenschaftliche Präsentationen das passende Vertiefungsformat.

Themen & Methoden im Überblick

Inhalte

Doktorandin präsentiert ihre Ergebnisse während Ihrer Promotionsprüfung

Die Inhalte des Trainings sind konsequent übungsorientiert: kompakte Impulse im Online-Teil, dann Simulationen mit Rollenrotation, strukturiertem Feedback und Videoanalyse am Präsenztag.

  • Ablauf, Rollen und Spielregeln der Disputation – inklusive der eigenen Promotionsordnung
  • Der Disputationsvortrag als eigenes Genre: Präsentationslogik und -mechanik der Prüfungssituation
  • Storyline-Strategien: die eigene Forschung vom Ergebnis her erzählen
  • Fragen-Taxonomie: Verständnis-, Methoden-, Einordnungs- und Transferfragen
  • Antwortstrategien – und die Kunst des souveränen „Das weiß ich nicht"
  • Umgang mit Nervosität, Prüfungsangst und Blackout-Momenten
  • Simulation mit Rollenrotation: Kandidat:in, Kommission, Beobachter:innen
  • Videofeedback: die eigene Wirkung sehen und verstehen
  • Kontrollierte Eskalation: die schwierigste Frage im geschützten Rahmen erleben

Nach dem Workshop können die Teilnehmenden …

  • Ablauf, Rollen und Spielregeln der eigenen Disputation kennen und die Prüfungssituation realistisch einschätzen
  • Den Disputationsvortrag als eigenes Genre gestalten: eine tragfähige Storyline vom Ergebnis her entwickeln
  • Fragetypen der Kommission erkennen und mit passenden Antwortstrategien reagieren – auch bei Nicht-Wissen souverän bleiben
  • Mit Nervosität, Blackout-Momenten und kritischen Nachfragen konstruktiv umgehen
  • Die eigene Wirkung im Prüfungsgespräch durch Simulation und Videofeedback realistisch einschätzen und gezielt verbessern
Auf einen Blick

Rahmendaten

Dauer & Format

Zweiteilig: halber Tag online (Vorbereitung) + 1 Tag Präsenz (Simulationen)
Als Add-on: individuelle Generalprobe (online, ca. 60 Minuten) kurz vor dem eigenen Prüfungstermin. Auf Wunsch vollständig in Präsenz.

Zielgruppe

Promovierende in der Endphase der Promotion, kurz vor oder nach der Abgabe der Dissertation

Gruppengröße

Maximal 8 Teilnehmende – jede:r durchläuft die eigene Simulation

Sprache

Deutsch, Englisch
Gerne erstelle ich Ihnen ein passgenaues Angebot

Interesse geweckt?

Nächste Schritte für den Workshop
  • Passgenau: Jedes Format wird individuell auf Ihren Kontext zugeschnitten – von der Methodik bis zur Terminplanung
  • Praxisnah: Wissenschaftsnah, erprobt und sofort umsetzbar im Forschungsalltag
  • Effizient: Klare Strukturen und Methoden sorgen für schnelle Ergebnisse
  • Nachhaltig: Materialien und Transferaufgaben sichern den Lerneffekt langfristig
  • Motivierend: Interaktive Formate steigern Engagement und Teamgeist

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