Workshopangebot

Der Weg zur Professur

Eine Berufung wird selten erst im Verfahren entschieden – sondern in den Jahren davor. Der Workshop verbindet die strategische Entwicklung der eigenen Berufbarkeit mit der konkreten Vorbereitung auf das Berufungsverfahren: von der Forschungsvision über die passgenaue Bewerbung bis zu Vortrag, Kommissionsgespräch und Berufungsverhandlung.

Der Ruf auf eine Professur ist für viele Wissenschaftler:innen das Karriereziel – und zugleich einer der am wenigsten transparenten Auswahlprozesse der Wissenschaft. In der Coaching-Praxis wiederholen sich dieselben Muster: Die eigene Forschungsvision bleibt vage. Die strategische Arbeit an der Berufbarkeit beginnt zu spät. Die Bewerbung läuft „nebenher", zwischen Forschung, Lehre und Anträgen – was den Weg oft verlängert, weil mehr Anläufe nötig werden. Und wer das Verfahren nicht genau versteht, schreibt Unterlagen an der Zielgruppe vorbei: der Berufungskommission.

Der Workshop setzt an beiden Hebeln an – der langfristigen, strategischen Entwicklung der eigenen Berufbarkeit und der konkreten Vorbereitung auf Bewerbung und Berufungsverfahren. Er richtet sich an Postdocs in allen Phasen, an Habilitierende sowie an Juniorprofessor:innen und Professor:innen, die sich auf eine neue Professur bewerben. Wenn das eigene Verfahren konkret ansteht, lässt sich die Vorbereitung in Kleingruppen oder im Einzelcoaching vertiefen – von der Generalprobe für den Berufungsvortrag bis zur Verhandlungsvorbereitung.

Ob die Professur der passende Weg ist – und welche Alternativen es in und außerhalb der Wissenschaft gibt –, beleuchtet der Workshop Karrierewege. Diese Seite ist die Vertiefung für alle, die diesen Weg gehen wollen.

Themen & Methoden im Überblick

Inhalte

Hörsaal mit Professor:In und Studierenden

Die Inhalte des Workshops werden durch Impulsvorträge, Einzel- und Gruppenarbeiten sowie Arbeit an der eigenen Situation vermittelt: Jede:r Teilnehmende verlässt den Workshop mit einer realistischen Standortbestimmung der eigenen Berufbarkeit und einem persönlichen Entwicklungsplan für die nächsten Schritte.

  • Berufbarkeit verstehen: Kriterien und Erwartungen von Berufungskommissionen
  • Strategische Profilentwicklung: Publikationen, Drittmittel, Lehre, Sichtbarkeit – rechtzeitig statt rückblickend
  • Die eigene Forschungsvision schärfen und überzeugend formulieren
  • Bewerbungsplanung: Stellen auswählen, Timing, Bewerbung als Projekt
  • Das Berufungsverfahren verstehen: Ablauf, Akteure, Entscheidungslogik
  • Bewerbungsunterlagen: Anschreiben, CV, Forschungs- und Lehrkonzept auf die Zielkommission zuschneiden
  • Berufungsvortrag und Lehrprobe: Dramaturgie für ein gemischtes Publikum
  • Kommissionsgespräch: typische Fragen, souveräne Antworten
  • Nach dem Ruf: Berufungsverhandlung und Startphase

Nach dem Workshop können die Teilnehmenden …

  • Die eigene Berufbarkeit realistisch einschätzen und daraus einen strategischen Entwicklungsplan ableiten
  • Die eigene Forschungsvision schärfen und als roten Faden durch Profil und Bewerbung ziehen
  • Das Berufungsverfahren mit seinen Akteuren und Entscheidungslogiken einordnen
  • Bewerbungen passgenau auf Ausschreibung und Kommission zuschneiden statt Standardunterlagen zu versenden
  • Die eigene Bewerbungsphase als Projekt mit klarem Fokus planen statt sie nebenher zu betreiben
Auf einen Blick

Rahmendaten

Dauer & Format

2 Tage, Präsenz
Auch als kompakter Einzeltag; Vertiefung in Kleingruppen oder als Einzelcoaching, wenn das eigene Verfahren ansteht (z. B. Generalprobe für den Berufungsvortrag, Verhandlungsvorbereitung).

Zielgruppe

Postdocs in allen Phasen, Habilitierende, Juniorprofessor:innen und Professor:innen, die sich auf eine (neue) Professur bewerben

Gruppengröße

Empfehlung: 8–15 Teilnehmende

Sprache

Deutsch, Englisch
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Interesse geweckt?

Nächste Schritte für den Workshop
  • Passgenau: Jedes Format wird individuell auf Ihren Kontext zugeschnitten – von der Methodik bis zur Terminplanung
  • Praxisnah: Wissenschaftsnah, erprobt und sofort umsetzbar im Forschungsalltag
  • Effizient: Klare Strukturen und Methoden sorgen für schnelle Ergebnisse
  • Nachhaltig: Materialien und Transferaufgaben sichern den Lerneffekt langfristig
  • Motivierend: Interaktive Formate steigern Engagement und Teamgeist

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